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1) Brände in Südeuropa - das neue Normal

Spanien erlebt die schlimmsten Waldbrände seit Beginn der Aufzeichnungen: Innerhalb von 24 Stunden verbrannten mehr als 30.000 Hektar. Eine Fläche etwa halb so groß wie Hamburg. Seit Beginn des Jahres sind es schon 380.000 Hektar Land. Über 1.100 Menschen starben während der 16-tägigen Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 45 Grad. In Portugal bat die Regierung die EU um Unterstützung. Italien und Griechenland reagierten mit Arbeitsverboten. In der Türkei leiden die Menschen zusätzlich zu Waldbränden unter Dürren und Wasserknappheit. Auch in Deutschland ist mit mehr als 5000 Hektar so viel wie seit 20 Jahre nicht mehr verbrannt. Das neue Normal von Waldbränden bestätigt auch eine aktuelle Studie, sie zeigt, dass immer mehr Menschen weltweit von Bränden betroffen sind. Forschende betonen, dass das Risiko für extreme Bränden durch den Klimawandel verstärkt werden.

Zum Weiterlesen: taz, Zeit, Spiegel, Spiegel

2) Forscher*innen entwickeln kühlenden Beton

Die Bauindustrie verursacht weltweit rund acht Prozent der CO2-Emissionen und gilt auch in Deutschland als einer der großen Problemsektoren. Nun stellten Forschende in einer Studie einen neuartigen Zement vor, der nicht nur stabil ist, sondern Städte auch kühlen kann. Durch seine besondere Zusammensetzung reflektiert er Sonnenlicht und kann die Oberflächentemperatur um bis zu fünf Grad senken. Das könnte nicht nur den Energieverbrauch für Klimaanlagen verringern, sondern auch Hitzeinseln in Städten abmildern.

Zum Weiterlesen: Spiegel, Tagesspiegel

3) WHO: Hitzestress gefährdet Erwerbstätige weltweit

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sind bereits rund die Hälfte aller Berufstätigen weltweit wachsendem Hitzestress ausgesetzt. Mit steigenden Temperaturen nehmen sowohl die Häufigkeit von Erkrankungen als auch die Schwere der Verläufe deutlich zu. Betroffen sind nicht nur Menschen, die im Freien arbeiten, sondern auch Beschäftigte in Innenräumen, in denen sich Hitze staut. UN-Organisationen fordern daher Regierungen, Arbeitgeber*innen und Gesundheitsbehörden auf, dringend Schutzmaßnahmen zu ergreifen und sich besser auf kommende Hitzewellen vorzubereiten.

Zum Weiterlesen: Zeit, zum Weiterhören: SWR

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